Neues aus 'unseren' Projekten

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Projekten, an denen wir derzeit (mit)arbeiten.

 


Weiterer Bauabschnitt im Großen Moor

Am 1.2.2024 startete der nächste Bauabschnitt der Vernässungsmaßnahmen im Großen Moor zwischen Loop und Dätgen. In diesem Bauabschnitt werden rund 40 ha der ehemaligen industriellen Abtorfungsflächen und randliche Birkenwaldbereiche vernässt. Ziel ist der Rückhalt von Regenwasser durch den Bau von Verwallungen und Grabenstauen. Projektträger ist die lokale Aktion Naturpark Westensee Obere Eider. / 2.2.2024 / letzte Ergänzung 19.2.2024

 

Weitere Bilder folgen!


Vernässungsmaßnahmen im Hasenmoor bei Felde

Ende November begann die Umsetzung der von uns im Auftrag der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein konzipierten Vernässungsmaßnahmen im Wald- und Moorgebiet Hasenmoor. Auf insgesamt 115 ha - davon 35 ha ehemaliges Hochmoor - werden Gräben angestaut, Verwallungen gebaut und regulierbare Staueinrichtungen an sensiblen Stellen eingebaut. Zwei Furten ermöglichen den schadlosen Abfluss von Wasserüberschüssen über zwei Wege. / 19.12.2023 und 2.2.2024


Ausgleichsfläche der Stadt Neumünster am Dosenmoor

Im November und Dezember startete im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Neumünster die Umsetzung erster von uns geplanter Maßnahmen auf einer Ausgleichsfläche der Stadt Neumünster am Dosenmoor. Es erfolgten die Anlage eines neuen flachen Gewässers für die Zielart Laubfrosch sowie die Vergrößerung und Optimierung einer alten Mergelgrube zu einem Amphibiengewässer. Weiter wurde ein Grabenabschnitt verrohrt, um einen breiten Übergang für die im Dosenmoor zur Landschaftspflege eingesetzte Moorschnucken- und Ziegenherde zu schaffen. Durch den Einbau eines Rohrdurchlasses mit regulierbarer Einlaufhöhe wurde der Wasserstand in einer entwässerten Niedermoorsenke auf Oberflächenniveau angehoben. In einer weiteren großen Niedermoorsenke wurde der Wasserstand ebenfalls auf Oberflächenniveau angehoben. Der Bau eines neuen Weidezaunes soll zukünftig eine extensive Winterbeweidung der trockeneren Kuppenbereiche ermöglichen. Geplanz sind ausserdem noch Gehölzpflanzungen, aus denen neben Gebüschbeständen aus Weissdorn und Haselnuss als Sommerlebensräume für den Laubfrosch auf lange Sicht auch landschaftsbildprägende Solitärbäume (Stieleiche, Vogelkirsche und Flatterulme) hervorgehen sollen. In Teilbereichen wird zudem die Schaffung artenreicher Grünlandvegetation durch die Einbringung von Regio-Saatgut erfolgen. / 3.12.2023


Fortsetzung der Vernässungsmaßnahmen im Möreler Moor

Von März bis September pausierten die Arbeiten im Möreler Moor, da für die weiteren Maßnahmen Gehölzarbeiten erforderlich waren. Von Mitte Oktober bis Mitte November folgten dann die letzten Arbeiten wie die komplette Verfüllung zweier tiefer Entwässerungsgräben und das Kappen von Drainagen. Erste Erfolge der Maßnahmen aus dem letzten Spätwinter sind bereits sichtbar. / 12.11.2023


Umsetzung von Vernässungsmaßnahmen im Möreler Moor im Naturpark Aukrug

Parallel zu den Vernässungsmaßnahmen im Großen Moor (s.u.) erfolgte im Auftrag des Aukruger Bundes für Natur- und Landschaftsschutz e.V. die Begleitung der Umsetzung erster Vernässungsmaßnahmen auch im Möreler (oder Hamm-) Moor im Naturpark Aukrug. Die Planungen wurden von uns bereits 2014 erstellt, doch sollte es nochmal neun Jahre dauern, bis ausreichend Flächen für eine sinnvolle Umsetzung von Teilmaßnahmen zur Verfügung standen. / 8.3.2023


Fortsetzung der Vernässungsmaßnahmen im Großen Moor

Was lange währt, wird endlich gut - oder kommt zumindest voran: 2012 führten wir die Erstellung des Konzeptes für die Wiedervernässung des rund 400 ha großen Großen Moores zwischen Dätgen und Loop durch. Es folgte ein Planfeststellungsverfahren und 2014 bis 2016 schließlich die Umsetzung erster Maßnahmen auf einer Fläche von rund 82 ha.

 

Im Januar 2023 erfolgte nun die Fortsetzung der Maßnahmenumsetzung unter der Projektträgerschaft der Lokalen Aktion Naturpark Westensee-Obere Eider zunächst auf weiteren 14 ha. Im folgenden Winter sollen weitere Flächen folgen.

 

Durch den Bau von Wällen aus Torf, teilweise ergänzt mit dem Einziehen einer bis 1,5 m Tiefe eingeschlitzen Folie, und den Anstau von Entwässerungsgräben wird das Regenwasser wieder im Moor zurück gehalten. Erste kleine Erfolge zeigten sich bereits unmittelbar während der Bauarbeiten.

Neben der Wiederherstellung der für viele Tier- und Pflanzenarten unverzichtbaren Moorlebensräume dient die Vernässung vor allem auch dem Klimaschutz: Vor den Vernässungsmaßnahmen haben die entwässerten 20 ha der aktuellen Baustelle ca. 300 bis 400 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr ausgestoßen. Sind die Flächen erst wieder richtig nass, wird nicht nur der Ausstoß klimaschädlicher Gase verringert, es wird sogar Kohlenstoff im Moorkörper gebunden. Kalkuliert ist eine Bindung von bis zu 100 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr, wenn die Torfmoose sich wieder angesiedelt haben und das Moor wachsen lassen. / 8.3.2023


Umsetzung Biotop-gestaltender Maßnahmen bei Lehmrade

Bereits im Winter 2021/22 erfolgte die Umsetzung eines ersten Maßnahmenpaketes. Im Winter 2022/23 ging es dann weiter. Ziel war jeweils die Schaffung bzw. Optimierung von Lebensräumen für die Zauneidechse auf Flächen im Bereich Langenlehsten, Gudow und Lehmrade. Auftraggeber war die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.

Durch Oberbodenabtrag und Geländemodellierung wurden sonnenexponierte, kleinklimatisch begünstigte und nährstoffarme Strukturen geschaffen, die der Zauneidechse Möglichkeiten zur Thermoregulation, Nahrungssuche, Deckung und grabfähige Sandstellen zur Eiablage bieten. Die geschaffenen Erdstrukturen wurden durch Totholz, Steine und Winterquartiere ergänzt. Abschließend erfolgte die Einbringung standörtlich geeigneter Pflanzenarten trocken-magerer Standorte durch Auspflanzung vorgezogener Stauden und die Ausbringung einer entsprechend konzipierten Regio-Saatmischung. / 8.3.2023


Umsetzung eines Ökokontos im NSG Dosenmoor

Im Oktober 2022 betreuten wir die Umsetzung eines von uns für die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein GmbH konzipierten Ökokontos im Bereich des NSG Dosenmoor. Ziele waren die Schaffung von neuen Kleingewässern in Bereichen mit mineralischen Böden für die Zielart Laubfrosch, die Beseitigung von Drainagen und der Rückhalt von Regenwasser in zuvor entwässerten Niedermoorbereichen mit dem zusätzlichen Ziel der Schaffung von Fortpflanzungsgewässern für den Moorfrosch. In den artenarmen Grünlandbereichen erfolgte auf Teilflächen die Ausbringung einer Regio-Saatmischung zur Einbringung standörtlich geeigneter Grünlandarten. / 8.3.2023 

Update Ökokonto am Dosenmoor

Bereits Anfang April waren die Zielwasserstände erreicht - die Senken und Teiche waren randvoll. Im Folgenden riefen erste Moorfrösche zwischen den überstauten Binsenbulten, im Mai kamen die ersten rufenden Laubfrösche hinzu und gekrönt wurde der Erfolg durch eine erfolgreiche Kranichbrut in einer der nun wieder nassen Binsensenken. / 12.11.2023


Praxisleitfaden BlütenMeer 2020

"Out now!" - Unsere im Blütenmeer 2020-Projekt gesammelten Erfahrungen zur erfolgreichen "Wiederbelebung" von Wiesen und Heiden gibt es nun frisch gedruckt und als PDF zum Download. In den sechs Projektjahren von 2014 bis 2020 ist da einiges zusammen gekommen ... Daraus ist jetzt ein Praxisleitfaden entstanden.

/5.11.2020


Biotop-gestaltende Maßnahmen im Stiftungsland Dänischer Wohld

Das Stiftungsland Dänischer Wohld soll wachsen! Deshalb waren wir Freitag unterwegs. Als die Presse weg war und der Trecker lief blieb uns noch Zeit zum Filmen. Daher jetzt bewegte Impressionen der Fläche im Schwedeneck. Zu sehen sind die bereits abgeschlossenen Maßnahmen wie Gewässerneuanlagen und Gehölzpflanzung – und eine Mahdgutübertragung damit sich dieses Gebiet in artenreiches Grünland wandeln kann und somit zum Paradies für Insekten und andere Tiere wird. /17.9.2020


Abstimmen für LIFE-Aurinia

Unser Schmetterlingsprojekt LIFE-Aurinia wurde von der Europäischen Kommission für den LIFE Citizens' Prize 2020 nominiert. Jetzt werden Stimmen gebraucht!  /7.9.2020


StadtBunt in Bad Schwartau

Im Rahmen des BlütenMeer2020 Projektes wurden im Frühjahr 2019 mehrere Flächen mit Saatmischungen aus mehrjährigen heimischen Pflanzenarten mitten in Bad Schwartau angesät. Ziel dahinter ist, hierdurch im innerstädtischen Bereich dauerhaft Flächen zu entwickeln, die zum Beispiel für Insekten langfristig (im Gegensatz zu einjährigen „Blühstreifen“ mit nicht-heimischen Arten) als Lebensraum geeignet sind. Dieses Jahr durfte ich mir ansehen was daraus geworden ist und ich habe reichlich Bilder gemacht. Hier ein paar Impressionen sowohl aus dem Juni als auch jetzt aus dem August.

Positives am Rande – Ich glaube ich bin noch nie an einem „Feldarbeitstag“ so oft so positiv angesprochen worden. Manchmal kam nur kurz vom Gehweg „Sieht toll aus“, aber es gab auch etwas längere Gespräche „so sahen früher die Wiesen bei uns im Dorf aus“ und von mir auch mal ein Tipp, was auf der privaten Rasenfläche vielleicht zu mehr Artenvielfalt verhelfen könnte.
Was bleibt zu tun? – Artenreiche Wiesen sind durch Nutzung entstanden und müssen durch Nutzung oder Pflege erhalten werden. Im Herbst, wenn die Blumen verblüht sind und Saat gebildet haben, wird die Fläche quasi „geerntet“. Auf solch kleinen Flächen lohnt das natürlich nicht für Landwirte und das Abernten wird durch eine Mahd mit Abräumen im Rahmen der Pflege durch das Grünflächenamt nachgeahmt. /21.8.2020

Neues über den Scheiden-Goldstern

Jetzt wo der Scheiden-Goldstern blüht erscheint eine wissenschaftliche Publikation als Resultat des BfN finanzierten Projekt „Der scheidige Gelbstern (Gagea spathacea) in Deuschland: Schutzstrategien im Rahmen einer nachhaltigen Waldnutzung in Zeiten globalen Wandels“ der Leuphana Universität Lüneburg. /2.4.2020

 


Rückblick Erfolgskontrollen 2019

Hier eine Auswahl von Bildern, die 2019 im Rahmen der Erfolgskontrollen auf unseren Maßnahmenflächen im Blütenmeer 2020-Projekt entstanden - der Name paßt!  Zum 31.3.2020 endet dieses Projekt./17.3.2020


'Think big' - Ausgleichsfläche in Neumünster

Im Auftrag der Blütenmeer GmbH übernahmen wir die Konzepterstellung und Begleitung einer Einsaat mit Regio-Saatgut auf einer 12 ha großen zusammenhängenden Ausgleichsfläche der Stadt Neumünster. Die Standortamplitude reicht von trockenen Sandkuppen bis zu anmoorigen Standorten. /25.10.2019


'Akzeptanzarten' in voller Blüte

Auf einer von mehreren letztes Jahr im Auftrag der Stadt Norderstedt geplanten 'Blühflächen' mit heimischen (!) Pflanzenarten stehen gerade die einjährigen Ackerbegleitarten in voller Blüte. Kornblume und Mohn sorgen bereits im ersten Jahr nach der Aussaat für einen Blühaspekt - die mehrjährigen Arten zeigen sich meist erst ab dem 2. Jahr. Die schnellen Einjährigen sollen die Akzeptanz bei Ungeduldigen. /21.8.2019


Herbsteinsaaten

Zeit neue Saat in den Boden zu bringen! Bei uns heißt das überlegen, welche Saat passt zum Standort. Wir sähen kein Einheitsgrün nur mit Gras, sondern eine bunte Mischung aus Gräsern und Kräutern ein. Dadurch entstehen wieder blühenden Wiesen bei uns im Norden. Hier auf insgesamt 10 ha ehemaligem Maisacker im Auftrag des Unabhängigen Kuratoriums Landschaft Schleswig-Holstein. /07.11.2018


Öffentlichkeitsarbeit

Man schütz nur was man kennt! Deshalb beteiligen wir uns regelmäßig an Exkursionen und teilen gerne unser Wissen mit interessierten Naturfreunden. Wie zum Beispiel hier auf einer Extratour zum Treßsee im Kreis Schleswig-Flensburg. /02.07.2018


Expertvisisit

Erfahrungsaustausch ist immer gut und wichtig. Im Naturschutzprojekt LIFE-AURINIA trifft sich alle zwei Jahre eine internationale Kommission. Hier wird vor Ort – das heißt in den Projektgebieten – über die Fortschritte des Projekt diskutieren. /07.06.2018


Der Frühling kommt!

Endlich heißt es nicht mehr frieren bei der Arbeit! Jetzt stehen zum Beispiel die Arbeiten für das durch das BfN finanzierten Projekt „Der scheidige Gelbstern (Gagea spathacea) in Deuschland: Schutzstrategien im Rahmen einer nachhaltigen Waldnutzung in Zeiten globalen Wandels“ der Leuphana Universität Lüneburg an. Der Verbreitungsschwerpunkt vom scheidigen Geldstern liegt in Schleswig-Holstein, er kommt in feuchten, naturnahen Wäldern vor. Das Projekt untersucht Auswirkungen von Umweltveränderungen wie Stickstoffeinträge und Klimawandel auf diese Art. /13.04.2018


Abstimmung zum „UN-Dekade-Projekt“ des Monats

Zweiter Platz für das Projekt „BlütenMeer2020“. Wir gratulieren der „Kneipp Kita Spatzennest“ zum ersten Platz bei der Monatsabstimmung und wünschen viel Spaß beim Beobachten und Erforschen der angelegten Wildblumenwiese. /02.03.2018

 

Das "BlütenMeer2020" Projekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein steht jetzt als eines von neun Projekten zur Wahl zum UN-Dekade-Projekt des Monats Februar. Schauen Sie auf der Seite der UN-Dekade Biologische Vielfalt vorbei, oder besser noch, lassen Sie eine Stimme für unser Projekt da! Vielen Dank! /09.02.2018


Mal wieder Fernsehen: Wie kann aus Straßengrün StraßenBUNT werden?

Zum Start eines Projektes der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holsteins wurden an der A7 Versuchsflächen angelegt. Die Idee: In die von Gräser bestimmte Vegetation wird Klappertopf eingebracht. Der Klappertopf ist ein Halbschmarotzer und dringt in die Wurzeln seiner Wirtspflanzen ein. Dadurch werden die Wirte – darunter insbesondere Gräser – geschwächt und andere Pflanzen bekommen Platz. Auf diese Weise soll es bunt werden an der Autobahn. /18.12.2017


„BlütenMeer2020“ erhält „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ Preis

Preisverleihung: Eines der Projekte in denen wir mitarbeiten hat den Preis „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt „BlütenMeer2020“ der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Staatssekretärin Anke Erdmann und Polarforscher Arved Fuchs überreichten den Preis beim Naturschutztag Schleswig-Holstein in Neumünster an das Projektteam. Wer findet uns? /09.11.2017

 


"Der Wildblumenretter" ist online!

Ein Jahr lang wurde Björn Rickert bei unserer Arbeit von einem Filmteam im Auftrag des NDR begleitet. Heute wurde der Bericht gesendet und steht jetzt für ein Jahr online zur Verfügung. Durch Anklicken des Bildes gelangen Sie auf die Seite des NDRs und können sich den Beitrag ansehen.  /29.08.2017